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Anpassung der Methode

HERMES-ManualIntegration von HERMES in die Stammorganisation › Anpassung der Methode

Integration wichtiger Elemente in die Methode

Die Vorgaben der Stammorganisation werden in die Methode integriert, z. B. Vorgaben aus organisationsspezifischen Prozessen, der Entscheidungsprozess klassisch/agil mit den notwendigen Entscheidungsgrundlagen, Vorgaben sonstiger Entscheidungsprozesse, Vorgaben des Reportings (Projektstatusbericht, Phasenbericht, Releasebericht), Vorgaben zu SLAs, Verträgen und Vereinbarungen sowie Aspekte der Sicherheit, des Datenschutzes und der Lösungsarchitektur.

Ebenso werden die spezifischen Methoden und Praktiken zur Ergebniserarbeitung integriert, z. B. Ergebnisdarstellungen des Requirement Engineerings, der Datenmodellierung (z. B. mit INTERLIS oder UML) und der Geschäftsprozessmodellierung (z. B. mit BPMN), die Einbettung der agilen Entwicklungsmethode (z. B. mit SCRUM) sowie Praktiken zur Integration in den Betrieb (z. B. mit Hilfe von ITIL).

Die Methodenelemente werden bei Bedarf angepasst, wobei die folgenden Punkte zu beachten sind.

Phasen und Meilensteine

  • Die definierten Phasen dürfen nicht entfallen, sie können aber unterteilt werden.
  • Die Meilensteine dürfen nicht entfallen, richten sich aber nach der Vorgehensweise und nach einer allfälligen Unterteilung der Phasen.
  • Die Bezeichnungen der Methodenelemente sollen nicht geändert werden.

Ergebnisse mit Dokumentvorlagen und Aufgaben

  • Minimal geforderte Dokumente (Ergebnisse) dürfen nicht entfallen.
  • Mehrere Einzelergebnisse können zu einem gemeinsamen Dokument zusammengefasst werden.
  • Ergebnisse können aufgeteilt werden, und zusätzliche Ergebnisse können definiert werden.
  • HERMES-Dokumentvorlagen können durch organisationsspezifische Dokumentvorlagen, durch Dokumentvorlagen aus GEVER-Systemen (Systeme zur Geschäfts- oder Aktenführung) oder durch andere Lösungen ersetzt werden.
  • Ergebnisse können in der Dokumentvorlage differenzierter beschrieben werden, und für ein Ergebnis können mehrere Dokumentvorlagen erstellt werden.
  • Dokumentvorlagen sollen den in der Ergebnisbeschreibung der Methode definierten Inhalt umfassen, können aber erweitert und konkretisiert werden.
  • Die zur Erarbeitung der Ergebnisse notwendigen neuen Aufgaben müssen beschrieben werden.

Module, Szenarien

  • Es können neue Module und Szenarien erstellt werden.
  • Die definierten HERMES-Szenarien und -Module können mit Ergebnissen und den dazugehörigen Aufgaben erweitert, aber nicht reduziert werden. Werden Ergebnisse oder Aufgaben aus einem Szenario oder Modul entfernt, ergibt sich daraus ein benutzerdefiniertes Szenario.

Rollen

  • Rollen können differenzierter beschrieben werden, solange der wesentliche Aufgabenbereich identisch bleibt.
  • Weitere Rollen können definiert werden; für jede neue Rolle ist eine Rollenbeschreibung zwingend.
  • Neue Rollen müssen einer Hierarchieebene und einer Partnergruppe zugeordnet werden.
  • Minimal zu besetzende Rollen sowie deren Zugehörigkeit zur Partnergruppe Anwender dürfen nicht verändert werden.

Checklisten

  • Der Inhalt aller Checklisten kann beliebig angepasst und erweitert werden.
  • Checklisten, die in Entscheidungsaufgaben beschrieben sind, können nicht entfallen.
  • Es können zusätzlich separate individuelle Checklisten definiert werden.

Nachdem organisationsspezifische Anpassungen durchgeführt wurden, werden Szenarien für Projekte mit gleicher Charakteristik erstellt.

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